Von Montag 08.06. bis Montag 24.08. zeigen wir wieder jeden Montag Abend einen guten Film auf dem Wunsiedler Marktplatz. Und an voraussichtlich zwei Extra-Terminen an zwei weiteren Orten…
Wie immer bei freiem Eintritt – wie immer bitten wir um Spenden, da wir Vorführlizenzen, Gema, Technik usw. bezahlen müssen!
Wie immer starten die Filme mit Einbruch der Dämmerung – vorher ist es schließlich hell und bisher hat uns noch niemand eine größere Spende für die Anschaffung einer LED-Leinwand überwiesen.
Wie immer stehen einige Leih-Stühle bereit – mit dem eigenen Liegestuhl ist es wie immer bequemer!
In diesem Jahr steht das Rathaus-Foyer nicht als Ausweichquartier zur Verfügung – bei Regen… ach, es regnet heuer einfach nicht, Montag Abends in Wunsiedel….
Am Samstag 9. Mai ab 18 Uhr in Wunsiedels Altstadt – Eintritt frei, Spenden willkommen!
Wir danken allen Künstlerinnen und Künstlern und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die zur KULTnacht beitragen. Und wir danken allen Besucherinnen und Besuchern, die mit uns feiern und Wunsiedels Ruf als Kulturstadt hochhalten!
Nach einjähriger Pause und 700 Jahren Stadtgeschichte kehrt die KULTnacht am Samstag, 09. Mai, zurück: Mit Geschichten voller Gold, Ausstellungen voller Stars und Sternchen, Räume voller Licht.
Mit Führungen in den Untergrund, Vorträgen zu vergessenen Menschen, Bildern von bekannten Malern.
Mit Sammlungen von Türmen, Farben in allen Wellenlängen, Interventionen von Nachbarn.
Mit Konzerten von regionalen Liedermachern, bundesweit bekannten Avantgardisten, Musikern wie durchschnittlichen Pizzen.
Mit überraschenden Beiträgen aus dem Ensemble der Luisenburg-Festspiele, Becken voller Sand, Fotografien versteckter Architektur.
Mit der Weiterentwicklung identitätsstiftender Getränke, dem Angebot bekannter Bratwürste, dem Genuss innovativer Biere.
Wie immer mit einer bunten Mischung aus Bewährtem, Unbekanntem und Überraschendem. Wie immer in der Altstadt Wunsiedels. Wie immer bei freiem Eintritt.
Wie immer ehrenamtlich organisiert und durchgeführt vom Bürgerforum Wunsiedel e. V. Wie immer hilft jede Spende, die notwendigen Kosten zu decken. Wie immer hilft jedes neue Mitglied, unser Bürgerforum weiterzuentwickeln und lebendig zu erhalten.
Das Programm im Detail gibt es zur KULTnacht gedruckt und in digitaler Form noch vor der Veranstaltung hier auf unserer Website.
Donnerstag 13. NOVEMBER 19:00 Jean Paul-Literaturtage Vernissage »Ende und Ewigkeit. Bilder und Skulpturen zu Jean Paul« mit Werken von Claus Tittmann (Thurnau, Keramik und Bronze) und Helmut Werres (Frankfurt/Main, Zeichnungen). —GALERIE57
Freitag 14. NOVEMBER 19:00 Jean Paul-Literaturtage »Die Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab« Orgelkonzert mit Rezitation, mit Andreas Henkel (Einführung), Sebastian Greim (Orgel), Manuel Karadeniz (Rezitation). —STADTKIRCHE ST. VEIT
Samstag 15. NOVEMBER Jean Paul-Literaturtage »… der Tod gibt mein täglich Brot! – Beruflich dem Sterben nah« Gespräch mit Ulli Günther (Hospiz-Begleitung), Peter M. Bauer (Dekan), Alexander Fuchs (prakt. Arzt, Internist), moderiert von Andreas Henkel. —BISTRO AM MARKT
BIS 21. NOVEMBER Fünf Banner für Jean Paul. Eine Bilddokumentation Ausstellung des Arbeitskreis Kultur- und Stadtgeschichte Wunsiedel. Angebracht an der Hauswand des evangelischen Gemeindehaus. —JEAN PAUL-PLATZ
Er war bestimmt kein Angsthase – eher schon ein Luftschiffer – hat die Gänsefüßchen erfunden und konnte in sentimentalem Weltschmerz vergehen. Er lebte zeitweise in bitterer Armut und feierte Erfolge als Bestseller-Autor. Er war passionierter Biertrinker, leidenschaftlicher Spaziergänger und gilt als der Ungelesene unter den deutschen Dichtergenies. Bereits für Schiller war er „fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist“.
Jean Paul ist der wohl bekannteste Wunsiedler, verließ die Stadt bereits mit zwei Jahren und besuchte sie später nur selten. Schreibt aber in seiner „Selberlebensbeschreibung“, er sei „gern in dir geboren, Städtchen am langen hohen Gebirge, dessen Gipfel wie Adlerhäupter zu uns niedersehen! … Ich bin gern in dir geboren, kleine, aber gute lichte Stadt!“
Vor bald 200 Jahren, am 14. November 1825, ist Jean Paul gestorben.
Wir suchen aktuelle Arbeiten, die sich mit Jean Paul auseinandersetzen, auf sein Werk Bezug nehmen oder ihn ignorieren. Aus allen Genres, in allen Formen, Medien und Materialien.
Wir bieten die Ausstellung, Realisation, Darbietung oder Aufführung der ausgewählten Arbeiten und organisieren geeignete Räume, Plätze und Orte.
Die Auswahl trifft unsere Jury in einem laufenden Verfahren. Einreichungen sind noch bis zum 200. Todestag am 14.11.2025 möglich.
Preisträgerinnen und Preisträger
Thomas Brix, „Schlussstrichwandlung“, 2x Acryl auf Leinwand
„Schlusstrichwandlung“ von Thomas Brix in der Ruine St. Katharina, Wunsiedel (Bild: Stefan Frank)
In zwei Gemälden verarbeitet der Künstler seinen Kampf um Anerkennung durch den Vater. Nach vielen Jahren erreichte Brix eine Nachricht: Der Vater liege im Sterben und wünsche ihn noch einmal zu sehen. Voller Hoffnung machte er sich auf den Weg. Und wurde um so bitterer enttäuscht: Ein weiteres Mal sprach ihm der Vater seine Verachtung aus.
Voller Verzweiflung betrat der Künstler sein Atelier und verarbeitete sämtliche schwarze Farbe auf einer großen Leinwand zum dicken, schweren Schlussstrich.
Wenige Tage darauf, der Vater war gestorben, erkannte Brix, dass seine Verzweiflung gewichen war. Er konnte seinen Frieden mit der lebenslang erfahrenen Ablehnung machen. Auf einer kleineren Leinwand, ebenfalls in schwarz, setzte er den Schlusspunkt.
„Schlusstrich“, Thomas Brix (Bild: Stefan Frank)
„Schlusspunkt“, Thomas Brix (Bild: Stefan Frank)
Das Dyptichon „Schlussstrichwandlung“ bezieht Thomas Brix auf einen Aphorismus Jean Pauls: „Verzweiflung ist der einzige echte Atheismus.“
In der Installation in der Ruine St. Katharina tritt die Arbeit in Dialog mit der Kalligrafie „Erinnerung“ von Andrea Wunderlich und den Seligpreisungen aus der Bergpredigt, die bereits seit vielen Jahren auf Steintafeln im Kirchenschiff angebracht sind. Unter dem „Schlussstrich“ von Thomas Brix ist die fünfte Seligpreisung Jesu angebracht: „Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden.“
Wir vermitteln gerne den Kontakt zum Künstler, wenn Sie an weiteren Arbeiten interessiert sind. https://brix-kunst.de/
Andrea Wunderlich, „Erinnerung“, Kalligrafie, Reproduktion auf Acrylglas
Die Kalligrafie „Erinnerung“ von Andrea Wunderlich aus Goldkronach arbeitet mit einem weiteren weithin bekannten Aphorismus Jean Pauls: „Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.„
„Erinnerung“ von Andrea Wunderlich in der Ruine St. Katharina, Wunsiedel (Bild: Stefan Frank)
„Erinnerung“ von Andrea Wunderlich und „Schlusstrichwandlung“ von Thomas Brix (Bild: Stefan Frank)
Die Arbeit wurde digitalisiert und auf eine Acrylglasplatte gedruckt. In der Ruine St. Katharina in Wunsiedel füllt sie eine erhaltene Fensteröffnung im Mauerwerk und steht im Dialog mit der Arbeit „Schlusstrichwandlung“ von Thomas Brix sowie den Seligpreisungen der Bergpredigt, die bereits vor vielen Jahren auf Steintafeln im Kirchenschiff angebracht wurden.
Wir vermitteln gerne den Kontakt zur Künstlerin, wenn Sie an einem Ankauf des Originals interessiert sind. https://www.andreawunderlich.com/
Steffen Pokorny, „Siebenkäs“, Acryl auf Leinwand
Ein kleines Bild von einem großen Maler mit sprechendem Titel.
„Siebenkäs“ von Steffen Pokorny. (Bild: Stefan Frank)
Ausgestellt ist das Werk „Siebenkäs“ von Steffen Pokorny in der größten und bestfrequentierten Kunstgalerie Wunsiedels, die durch diese exklusive Ausstellung – nur dieses eine Bild wird gezeigt – überhaupt erst zur Galerie wird. Unser Dank gilt Matthias Enders, dem Betreiber des E-Center Enders in Wunsiedel, für seine Offenheit und Unterstützung.
„Siebenkäs“ von Steffen Pokorny in der Käsetheke. (Bild: Stefan Frank)
Pokorny mit „Siebenkäs“. (Bild: Stefan Frank)
Wir vermitteln gerne den Kontakt zum Künstler, wenn Sie an einem Ankauf der Arbeit interessiert sind.
Andrea Wunderlich, „Denkweite“, Kalligrafie in zwei Farbgebungen, Reproduktion auf Bierfilz
Die Kalligrafie „Denkweite“ von Andrea Wunderlich aus Goldkronach gibt einen der berühmtesten – und knappsten – Aphorismen Jean Pauls wieder: „Sprachkürze gibt Denkweite„
„Denkweite“ von Andrea Wunderlich, Kalligrafie auf Bierfilzen. (Bild: Stefan Frank)
Die Originale der Arbeit wurden digitalisiert und auf Bierfilze gedruckt. Sie sind ab sofort in ausgewählten Wunsiedler Wirtshäusern im Einsatz und erhältlich.
Wir vermitteln gerne den Kontakt zur Künstlerin, wenn Sie an einem Ankauf der Arbeiten interessiert sind. https://www.andreawunderlich.com/
Teilnahmebedingungen
Das Budget des Wettbewerbs beträgt insgesamt 5.350 €. Bei jeder ausgewählten Arbeit entscheidet die Jury über das Honorar für die jeweilige Preisträgerïn und die Übernahme von Kosten. Preise werden laufend vergeben, bis das Budget aufgebraucht ist.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist ausschließlich digital über das Formular auf dieser Seite möglich. Einreichungen auf anderem Wege werden nicht berücksichtigt. Unverlangt eingesandte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Ein Anspruch auf Realisation der eingereichten Beiträge besteht nicht, die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar. Die erhobenen Daten werden nur zur Durchführung des Wettbewerbs und zur Kommunikation mit den Teilnehmenden verwendet. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt. Vor einer Veröffentlichung von persönlichen Daten der Preisträgerïnnen werden Inhalt und Form mit ihnen abgestimmt.
Veranstalter des offenen Kunstwettbewerbs „Jean Paul ist tot“: Bürgerforum Wunsiedel e. V., 1. Vorsitzender Stefan Frank, Brandenburggasse 1, 95632 Wunsiedel
Mitglieder der Jury: Sabine Unglaub, Svenja Faßbinder, Martin Widmair, Maximilian Bayer, Stefan Frank
Der plötzliche Tod ihrer Mutter zwingt die Wirtstochter Magdalena zurück in ihren verschlafenen Heimatort Hundsling in der Oberpfalz. Doch was war geschehen? Das ganze Dorf zerstritt sich, nachdem die zugezogene Peggy ein zweites Wirtshaus in dem kleinen Nest eröffnet hat. Als sich Magdalenas Vater Xaver und Peggy deswegen auf offener Straße streiten, stirbt die Mutter. Magdalena möchte das Wirtshaus übernehmen, um sich endlich den Traum von der eigenen Gaststätte zu erfüllen. Als sie versucht, sich mit Peggy zu versöhnen, blockt diese ab. Magdalena lässt sich davon nicht entmutigen und plant eine große Neueröffnung. Als bei dieser Feier der Strom ausfällt, angeblich verursacht durch Peggys Sohn Antonio, ist die Neueröffnung verpatzt. Aus purer Verzweiflung kundschaftet Magdalena das verfeindete Wirtshaus von Peggy aus und sieht, wie deren Geschäft brummt. Weil sie sich nicht mehr anders zu helfen weiß, beginnt sie zu dreisten Methoden zu greifen. Natürlich lässt das Echo nicht lange auf sich warten. Als die Situation so eskaliert, dass jemand verletzt wird, fängt Magdalena allmählich an sich zu fragen, ob dieser Weg der Rache und des Hasses der richtige ist. Magdalena entscheidet, dass sie das Kriegsbeil begraben will, doch das geht nicht ohne Peggy und Xaver…
Komödie, Deutschland 2024 DARSTELLER: Christina Baumer, Walter Schuster, Judith Riehl, Sandro Stocker, Edith Konrath, Kathrin-Anna Stahl, Jürgen Fischer, Ben Plunkett-Reynolds, Barbara Weiß, Horst Wüst, Marion Schieder SPRACHEN: deutsch LÄNGE: 90 FSK FREIGABE: 6 BUCH UND REGIE: Christina Baumer PRODUKTION: Stonewood Film
Wie immer starten wir den Film mit Einbruch der Dämmerung – vorher ist es hell und man sieht nichts auf der Leinwand. Bitte wie immer Liegestühle usw. selbst mitbringen, einige Leih-Stühle stehen im Foyer des Rathauses bereit. Bei Regen weichen wir in’s Rathaus-Foyer aus.
Am Montag 30.06. geht es weiter mit dem nächsten besonderen Film auf dem Wunsiedler Marktplatz. Wie immer bei freiem Eintritt – wie immer freuen wir uns über Spenden, mit denen wir die Filmlizenzen, GEMA-Gebühren und notwendige Erneuerungen der Technik finanzieren. Wie immer wird das Sommernachtsflimmern von einer Hand voll Mitgliedern des Bürgerforum Wunsiedel e. V. ehrenamtlich organisiert und durchgeführt – und wir freuen uns über weitere Engagierte, die mit anpacken, mit denken, mit machen!
Wie immer starten wir den Film mit Einbruch der Dämmerung – vorher ist es hell und man sieht nichts auf der Leinwand. Bitte wie immer Liegestühle usw. selbst mitbringen, einige Leih-Stühle stehen im Foyer des Rathauses bereit. Bei Regen weichen wir in’s Rathaus-Foyer aus.
A Great Place to Call Home
In einer Kleinstadt irgendwo in Pennsylvania verbringt Milton (Sir Ben Kingsley) einen unaufgeregten Lebensabend zwischen Gartenarbeit, Gemeindetreffen und Gedächtnistraining. Weil der Witwer immer kauziger wird, werden seine Wortmeldungen bei den Gemeindeversammlungen selten ernst genommen. Seine Kleinstadt benötige zum Beispiel dringend einen passenderen Slogan, meint Milton, denn „A Great Place to Call Home“ ist einfach zu ambivalent… Als eines Nachts ein UFO in Miltons Blumenbeet bruchlandet, will niemand dem alten Mann glauben – nicht der Notruf, nicht der Kassierer im Supermarkt und schon gar nicht der Gemeinderat. Den extraterrestrischen Besucher mit einer Vorliebe für Äpfel bringt Milton trotzdem bei sich unter. Bald entdecken Miltons leicht schrullige Nachbarinnen Sandy (Harriet Harris) und Joyce (Jane Curtin) den ungewöhnlichen Mitbewohner mit den verständnisvollen Augen und schließen ihn direkt ins Herz. Aus Komplizenschaft wird Gemeinschaft – und aus Nachbarn werden Freunde… bis die Regierung doch noch aktiv wird und nach dem Alien zu suchen beginnt.
Mit viel Witz, großer Wärme und einem außerirdisch starken Gefühl für zwischenmenschliche Gemeinschaft erzählt A GREAT PLACE TO CALL HOME von der nie verjährenden Chance, nachhause zu telefonieren. Eine kluge und berührende Komödie über den späten Sinn im Leben und die Lust am Abenteuer, in der Oscar®-Preisträger Ben Kingsley (GANDHI) daran erinnert, warum er einer der besten Schauspieler seiner Generation ist.
Unsere beliebte Open-Air-Kino-Reihe läuft wieder an – ab 23.06. zeigen wir wieder jeden Montag Abend einen besonderen Film auf dem Wunsiedler Marktplatz. Wie immer bei freiem Eintritt – wie immer freuen wir uns über Spenden, mit denen wir die Filmlizenzen, GEMA-Gebühren und notwendige Erneuerungen der Technik finanzieren. Wie immer wird das Sommernachtsflimmern von einer Hand voll Mitgliedern des Bürgerforum Wunsiedel e. V. ehrenamtlich organisiert und durchgeführt – und wir freuen uns über weitere Engagierte, die mit anpacken, mit denken, mit machen!
Wie immer starten wir den Film mit Einbruch der Dämmerung – vorher ist es hell und man sieht nichts auf der Leinwand. Bitte wie immer Liegestühle usw. selbst mitbringen, einige Leih-Stühle stehen im Foyer des Rathauses bereit. Bei Regen weichen wir in’s Rathaus-Foyer aus.
Und was läuft jetzt am Montag als erster Film des Jahres 2025?
Zu Ende ist alles erst am Schluss
Romain Esnard ist jung und hat das ganze Leben noch vor sich. Sein Vater Michel ist Postbeamter alter Schule und geht gerade in Rente. Seine geliebte Großmutter Madeleine musste jüngst ins Seniorenheim und sein Opa ist gerade gestorben. Eigentlich interessiert sich Romain für Literatur und vielleicht möchte er auch ein Buch schreiben, doch die ganz normalen Familiengeschichten halten ihn in Atem. Das Seniorenheim findet Oma Madeleine so scheußlich, dass sie urplötzlich Reißaus nimmt und spurlos verschwindet. Familie Esnard, beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, gerät in noch größeren Aufruhr. Vater Michel, ohnehin konsterniert über den eigenen Ausstieg aus dem Leben, kriegt einen Wutanfall nach dem nächsten. Und Romains Mutter erklärt, dass sie die Scheidung will. Eines Tages findet Romain in seinem Briefkasten eine Postkarte. Und am nächsten Tag eine weitere, kleine Hinweise, an welchem Ort nach Madeleine zu suchen ist. Romain macht sich auf den Weg an die Nordküste Frankreichs und begegnet nicht nur einem unverhofften Tankstellenorakel, das Auskunft über die große Liebe gibt, sondern auch Erinnerungen an erste und späte Dinge des Lebens.
„Monsieur Claude“-Star Chantal Lauby und der französische Komödienheld Michel Blanc zeigen sich in diesem unbeschwerten und turbulenten Erinnerungsfamilienabenteuer von ihrer besten Seite. Das Leben ist eine ernste Angelegenheit – ZU ENDE IST ALLES ERST AM SCHLUSS lässt es uns in den gleichermaßen schillernden und bezaubernden Farben sehen, die zwischen Vergangenheit und Zukunft herrschen.
Produktion: Nolita Cinema, UGC In Zusammenarbeit mit: TF1 Cinema Droits Audiovisuels, UGC, Les Films du Monsieur Exodus, Nolita Invest, Ufund Mit Beteiligung von: D’Axone Invest, OCS, Nexus Factory, Umedia, Centre National du Cinéma et de l’Image Animée Mit Unterstützung von: Procirep et Universal Music Vision
Länge: 96 Minuten Produktion: Frankreich Genre: Komödie FSK: ohne Altersbeschränkung Originalsprache: Französisch